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Remember Music-Hall Frankfurt

15. November 2008 @ 00:37 Uhr - Comments (11)
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Ihr Engel der Gosse…

Mittwochs ins Music Hall Frankfurt
Donnerstags ins Uno nach Simmern
Freitags ins Music Hall danach ins Dorian Gray
Samstags ins Music Hall danach ins Dorian Gray
Sonntags ins (ich weiß den Namen nicht mehr … auch in Frankfurt)

Meine Eltern müssen damals gedacht haben, der hat se nicht mehr alle und mit 17 … 18 Jahren jeden Tag auf der Rolle…

Nach dem Remember Dorian Gray Artikel, gehen wir heute noch mal zurück in die Zeit 1985 / 1989, wieder nach Frankfurt diesmal ins Music-Hall.

1985 eröffnete in Frankfurt in der Voltastraße direkt hinter dem Opelrondell das die Music-Hall. Eine riessengroße Halle mit einer Bühne, einem Mega-Laser und Hammersound. Die Boxen waren so groß, das man sich reinstellen konnte. Neben Konzerten (Nitzer Ebb, Camouflage, Propaganda, T’PAU, Falco, Nina Hagen, M People, Anne Clark, SNAP!…) war die Music Hall “die Disco” in Frankfurt. Besonders Mittwochs war der große Technotag.

Betreten habe ich die Music-Hall zum ersten Mal so 1987 / 1988. Damals lief dort noch viel Schicki-Micki-Musik, aber ab und zu gab es auch einen ganz anderen Sound NewBeat / NewWave / Acid House / EBM und DarkWave. Diese elektronische Klangwelt kannte ich ja schon von Depeche Mode, Kraftwerk, Visage, The Human League, Amnesia – Ibiza, The Sound of C, aber hier war alles anders:

Ich werde es nie vergessen, mein erster Auftritt in der Frankfurter Music-Hall. Nachdem wir Stunden angestanden haben und endlich drin waren, ging es in Richtung Tanzfläche. Nebel, Lasershow, ein Bass der durch den ganzen Körper ging, auf der Bühne fünf … sechs … sieben Grufftis (alle schwarz gekleidet ala Robert Smith / The Cure) die sich mit ihren Handfächern zur Musik bewegten.

Mega Gänsehaut und dazu: Section 25 “Looking from a Hilltop”

WAS EIN BRETT !

und danach … kam immer! – Logic System mit Unit und die Lasershow dazu.

Das ist so unbeschreiblich, diese Stimmung, diese Gänsehaut und nach den 20 Jahren ist das immer noch nicht zu toppen. Eine ganz andere Welt.

Nach Logic System wurde dann mal richtig Gas gegeben (unter anderen auch die ersten Pogorunden):

und bei Terence Trent D’arby – Sign your name high quality war dann erstmal wieder Ruhe im Karton…

In der Music-Hall war generell, fast jede Woche, eine andere Musikrichtung. Diese elektronische Musik, war halt für machen SchickiMickiTypen zuviel. Mal lief EBM / mal POP, dann Disco oder wie das damals hieß –> sowas <--- .

Dann wurde überhaupt keine "eletronische" Musik gespielt:
Hi, kannst Du mal "Running” spielen?
DJ: “Wenn ihr poggen wollt, dann geht in die Grosse!”

Ein, zwei Wochen später war dann wieder das volle Programm und der Onkel Väth kam aus dem Gray vorbei und spielte Be My Dream oder Too Fast To Live. (OK, ich darf logischerweise den Meisterhit “16 BIT – Where Are You?” nicht vergessen !!!)

Also, ein ständiges Auf und Ab !

Wie gut das wir ins Gray kamen (das war auch immer so ein Krampf), so konnten wir uns manchen Abend Nacht retten.

Meine Beste Zeit
… ich werde sie niemals vergessen!
Niemals!
Da verbindet man jeden Song mit einem anderem Erlebnis und dabei schaue ich auf meine Plattensammlung.

Helden der Music Hall:
DJ DAG / DJ Torsten Fenslau / Mark Spoon / Sven Väth / Michael Münzing ect.

Am 25.06.1994 schloss die Music Hall ihre Porten.

So jetzt muss ich mal die Kassetten rauskramen und meinen Tapedeck entstauben und aufbauen.

 

Music-Hall Frankfurt: 21.03.1985 – 25.06.1994
Später wurde das gesamte Gelände dem Erdboden gleich gemacht und die Voltastrasse wurde zur Großbaustelle für Eigentumswohnungen und Geschäftshochhäuser.


Und nun der MEGATIP:
Wer die Zeit von 1987-1991 noch einmal richtig geniesen und hören will, der muss unbedingt auf laut.fm/music-hall gehen. Ich weiß nicht, wer hinter der Sache steckt, jedenfalls ist die Musikauswahl perfekt.
FETT!!!! (Danke Marcus für den Tip)


Gruppen bei WKW: MUSIC HALL FRANKFURT und MUSIC HALL & Music Hall FFM R.I.P.


Siehe auch:
- Remember HR3 Clubnight
- Remember Dorian Gray



Netzwerkkarte für den C64

16. Juli 2008 @ 11:46 Uhr - Comments (0)
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via: devsibwarra.bplaced.net

Das Teil hier ist eine ETH64 – Karte:

Aha … und weiter?
… und diese ETH64 Karte ist nichts anders als eine Netzwerkkarte (Ethernet 10Mbit card for IDE64 controller) für … für den OldSchool C64.

WAU!

Aber, wem nützt eine Netzwerkkarte wenn nichts damit machen kann?
Tja …. weit gefehlt, es gibt z.B. ein Multiplayerspiel mit Namen: NetRacer 1.0:

Das Besondere ist, man beachte die Stelle mit der Netzwerkkarte, das das Spiel sogar einen Multiplayermodus hat. Geht Sogar übers Internet und ist somit das erste C64 MMORG (Massive Multiplayer Racing Game) der Welt und macht damit Trackmania Nations Forever Konkurrenz. Bis zu 8 Spieler können gleichzeitig erbarmungslose rennen fahren und versuchen ihre Controller ins Nirvana zu schicken.
Zitat: DevSibwaaras

Na dann mal los … weitere Spiele werden zur Zeit programmiert.

MEHR ZUM THEMA: devsibwarra.bplaced.net



Remember Dorian Gray

6. Januar 2008 @ 12:59 Uhr - Comments (7)
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Per Zufall bin ich gerade auf ein altes Video aus dem “Dorian Gray” gestossen.
PS: Die Dame am Anfang, die “Guten Tag” sagt, kenn ich :)

Das Dorian Gray war die legendäre Diskothek der 80er Jahre im Flughafen Frankfurt am Main. In der Tiefebene des Terminals 1 wurde am 8. November 1978 der Club eröffnet. Zuerst lief Disco, Funk und Soul, später, ab 1986 wurde das Dorian Gray zur Techno-Hochburg (neben der „Music-Hall“ und später dem „Omen“ ab 1988). Im Gray lief EBM (Front 242 / Nitzer Ebb / Signal Aout 42), New Beat und Techno (Heute OldSchool). Wer ins Gray wollte musste erst um 03:00 Uhr vor den Türstehern Gnade finden. Mal kam man rein, mal nicht (20%-Ja / 80%-Nein). Was ein Krampf.

Hier legte Sven Väth seine ersten Studiodemos auf (“Be My Dream”) und pogo´te über den Dancefloor. Väth blieb bis zum Februar 1988 im Gray. Er kaufte dann im Juli 1988 mit Michael Münzing und Mathias Martinson das Vogue auf und eröffnete im Oktober 1988 das “Omen“.

Siehe auch:
- Remember HR3 Clubnight
- Remember Music-Hall Frankfurt



Der Erfinder des Techno

5. Dezember 2007 @ 09:18 Uhr - Comments (0)
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via dramaking.de

Es stimmt wirklich Jim Henson ist nicht nur der Erfinder des Muppet Show, sondern auch des Technos (1975), wie man hier am 32 Jahren alten Video sehen kann:

Leider hat Jim Henson den Hype nicht mehr richtig mitbekommen, am 16. Mai 1990 verstarb er in New York. Einen Monat später wurde der Hardcore Techno geboren:

Sven Väth und Konsorten sahen diese Entwicklung kommen und eröffneten als Gegenmassnahme das Frankfurter Omen(1988) und spielen ab 1988 im Frankfurter Dorian Gray nur noch den Sound of Frankfurt (Trance / Europop / OldSchool).

:)

Kleiner Scherz am Morgen ….



Remember HR3 Clubnight

16. Mai 2007 @ 21:17 Uhr - Comments (11)
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Da bei Guten bei nerdcore.de einen so geilen LINK mit 10.000 DJ-Mixes ausgepackt haben, und weil ich gerade dabei bin meine alten HR³-Clubnightkassetten zur hören:

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

23.07.1994 – SvenVaeth

Gibs mal ein Remember zur guten alten HR³ Clubnight.


Die HR³ Clubnight war in den 90er die wichtigste Radioshow am Wochenende. Samstags im Radio gehört und Montag in die “BOY” Plattenladen nach Wiesbaden oder Frankfurt oder zum “Andy Düx” nach Mainz gerannt. Bei der Clubnight legten Väth, Torsten Fenslau, DJ Dag, Mark Spoon, Talla 2XLC, Pascal F.E.O.S, DJ TOM (jetzt Tom Novy) Carl Cox an more auf…

Generell war 1992 – 1993 die härteste Zeit, mit knallhartem Sound (das war selbst mir zu hart). Der SOUND OF FRANKFURT wurde geborgen:

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Das war die Zeiten, wo der liebe Onkel Väth, nur noch “xxxx” war:

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Tja und 3 Monate später ist er aus der Clubnight rausgeflogen, die Sounds & Dro…exesse waren bei der Clubnight zu hart. Aber schon einen Monat darauf, durfte er schon wieder auflegen (nachdem unter anderen über 200 Leute beim HR³-Gebäude protestiert hatten; die erste Loveparade sozusagen)

Meiner Meinung nach ist die beste Zeit von 1993 – 1998 gewesen, danach war weiterlesen



Bon Harris (Nitzer Ebb) und Mary

21. Juni 2006 @ 22:26 Uhr - Comments (0)
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Bon Harris (Nitzer Ebb) hat ja noch ein weiteres Projekt Maven. Cordless Recordings hat 04.April 2006 die Maven Songs: Mary, The Candidate und Jesus, Mary and Jennifer Louise veröffentlichen. Einen kostenlosen MP3 Download vom Mary gibt es bereits auf der offiziellen Maven Webseite. Die EP ist nur über das Internet erhältlich.

Sehr hart … aber nice !

MEHR ZUM THEMA: myspace.com/mavenmusic
MEHR ZUM THEMA: Mary Download bei www.mvnmusic.com



NITZER EBB – Das Comeback des Jahres

19. Juni 2006 @ 20:47 Uhr - Comments (1)
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GOOD TO BE BACK

Nitzer Ebb Konzert in Frankfurt 1991

Als 1995 das letzte Album Big Hit heraus kam, merke dem Album bereits die Zerrissenheit der Band und die Probleme bei den Aufnahmen an.

 

Die Band war am Ende und löste sich nach der Tour sang- und klanglos auf, ohne daß es jemals eine offizielle Erklärung hierzu gegeben hätte. Nun haben sich Douglas McCarthy und Bon Harris nach 10 Jahren noch einmal aufgerafft um zusammen mit Kourtney Klein auf Tornee zu gehen.

 

Mit dem Start der Tournee am 02.06.06 wird auch ein Best-Of von Nitzer Ebb Released werden. “Body Of Work 1984-1997″ wird die Best-OF Doppel-CD heißen und alle Hits aus der aktiven Zeit der englischen Legende + Remixe und Raritäten enthalten! Mute Records hat das Release Date für das Nitzer Ebb Remix Album bekanntgegeben. “Body Rework” erscheint am 21.Juli 2006.

 

Douglas arbeitet zur Zeit mit Terence Fixmer als Fixmer/McCarthy.

 

Bon Harris lebt in den Staaten und ist unter anderem als Produzent sehr erfolgreich. Er arbeitete bereits mit Marilyn Manson und den Smashing Pumpkins zusammen.

 

 

Hier die Tourdaten:
02.06.2006 – D – Leipzig, Agra Halle (WGT)
06.06.2006 – NL – Haarlem*, The Patronaat
07.06.2006 – F – Paris*, La Locomotive
08.06.2006 – B – Antwerpen*, Hof Ter Lo
09.06.2006 – E – Madrid*, Sala Macumba
07.07.2006 – AU- Wien*, Szene
09.07.2006 – UK – London*, Islington Academy
14.07.2006 – S – Arvika, Arvika Festival
15.07.2006 – E – Monegros, Desert Festival
16.07.2006 – B – Dour, Dour Festival
19.07.2006 – RU – Moskau, Klub Gorod
05.08.2006 – E – Alicante, NIT Festival
12.08.2006 – D – Hildesheim, M’era Luna Festival
02.09.2006 – J – Yokohama, Yokohama Arena
12.09.2006 – USA – Los Angeles, The Avalon
13.09.2006 – USA – Anaheim, House Of Blues
14.09.2006 – USA – San Francisco, Slims
16.09.2006 – USA – Chicago, Congress Theatre
17.09.2006 – USA – New York City, Club Avalon

siehe Quelle > www.nitzer-ebb.de
MEHR ZUM THEMA: laut.de | biographie



Mark Spoon ist tot

13. Januar 2006 @ 00:30 Uhr - Comments (2)
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Markus Löffel aka Mark Spoon ist tot.
Laut Universal Music wurde Spoon am 11. Januar 2006 tot in seiner Berliner Wohnung aufgefunden; er sei an einem Herzinfarkt gestorben. Der Todestag sowie die Umstände des Todes waren zunächst nicht bekannt.

ms.jpgMark Spoon feierte seine größten Chart-Erfolge zusammen mit Jam El Mar als Jam & Spoon, mit dem er auch die Projekte Tokyo Ghetto Pussy und Storm teilte. Seine größten Hits unter Jam & Spoon waren “Right In The Night” mit der Sängerin Plavka und Kaleidoscope Skies, welche wochenlang in den europäischen Top Ten platziert waren. Nicht zu vergessen “Stella” (Megabrett). Er arbeitete Anfang der 90ziger Jahren als A&R bei Logic Records und entdeckte Dr. Alban. Eine von seinen unzähligen Remixen war der von Yello’s “You Gotta Say Yes to Another Excess”.

MEHR ZUM THEMA: Unofficial Discography
MEHR ZUM THEMA: mark-spoon.com
siehe Quelle > dancecube.de

Ich habe Spoon damals ab den 90er im Frankfurter Dorian Gray öfter auflegen sehen. Viele HR3 Clubnights habe ich noch auf Tape (seine erste war am 15.01.1994). Seine Musik war immer 1A, aber auch seine arrogante Art war unübertroffen (Ja keinen Titel verraten, den er gerade auflegt). Sehr sehr Schade :(