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Jeden Morgen ‘Radio PSR Frust’

7. März 2005 @ 22:09 Uhr - Comments (4)
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Ich wohne etwas abgelegen im Tal und habe daher nicht soviel Radiosender zu Auswahl.
Meistens läuft halt zum Frühstück Radio PSR im Hintergrund. Radio PSR, dessen Name ich immer Scherzhaft Radio PDS nenne, geht mir nun seit Anfang Januar mal richtig auf den Keks. Meine Stimmung ist zurzeit ja auch nicht die Beste, aber ich verstehe nicht warum jeden Tag, und ich schwöre, es ist wirklich jeden Tag die gleiche Musik ab 6:30 läuft. Es sind wie Botschaften die versuchen sich in meinen Kopf zu hämmern.
6:45 Uhr Radio an:

“Kümmer Dich um dein Leben
Und dann kümmer Dich um uns!
Die Schäden können wir beheben – Das ist nicht die Kunst
Wir müssen was bewegen – Sonst bewegt sich nix
Es geht nicht nur um Dein Leben – Sondern ob es ein Leben ist” (Söhne Mannheims)

Joo, is ja gut Xavier… alles klar meine alte Clique ruft, ist schon gut … Nach dem nächsten Schluck Cafe kommt:

“Immer vorwärts, Schritt um Schritt, es gibt kein Weg zurück,
was jetzt ist wird nie mehr ungeschehen.
Die Zeit läuft uns davon, was getan ist, ist getan,
was jetzt ist wird nie mehr so geschehen. (Wolfsheim)

Das kann man jetzt so oder so sehen … ist mir jetzt aber auch egal … ich bin genervt, Kathrin schaut mich genervt an und ich schmiere entnervt meine Brote weiter…

“Ja ich weiß, es war ne´ geile Zeit, uns war kein Weg
zu weit. Du fehlst hier…
Ja ich weiß, es war ne´ geile Zeit
Hey, es tut mir Leid, es ist vorbei.
Es ist vorbeiiiiiiiiiiiiiii” (Juli)

Eindeutig zu viel für mich, bevor ich das Radio von der Wand reiße kommen die ganzen tollen Spiele von Jasmin und Alex: ToasterGeschlechterkampfDas geheimnisvolle Geräusch

Herrlich wie so ein Tag anfängt … jeden morgen:

Kümmer Dich um Dein Leben … es gibt kein Weg zurück
Es war ne´ geile Zeit, hey, es tut mir Leid, es ist vorbei, es ist vorbei…

Nein keine Angst … mir geht gut :D und Kathrin auch :D



Schnappi schnappt zurück…

6. März 2005 @ 09:31 Uhr - Comments (2)
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Eigentlich ist “Schnappi, das kleine Krokodil” ein mehr als drei Jahre altes Lied aus der “Sendung mit der Maus” und erschien damals bereits auf dem Sampler “Iris Lieder – Lied fuer mich”, der ebenfalls hier bei Amazon erhältlich ist.

Der Kult begann allerdings erst im Sommer 2004 als auf diversen Fun-Seiten im Internet MP3s des Songs auftauchten und diese sich anschließend in Foren, Chats und Blogs verbreiteten. Fans mixten daraufhin Remixe und bauten sogar Homepages für “Schnappi, das kleine Krokodil” auf.

Kurze Zeit später wurde der Hype allerdings jäh gestoppt, als die Autorin Iris Gruttmann eine Abmahnwelle gegen sämtliche Internetseiten startete, die sich mit dem Lied beschäftigten.

Ein anders Beispiel ist zum Beispiel: www.ballz.de, bekannt von El Tonno (Eltons TV), Stress mit SONY, weil in einem Flash Cartoon Mr. Eyeballz IX Mähtrix Reloaded im Hintergrund ein Ausschnitt (ca. 20 Sekunden) von dem Stück “Annett Louisan – Das Spiel” lief.

Jetzt schnappt Schnappi zurück !!!

“Wie Musikfirmen sich selber und anderen das Leben schwer machen können, könnt ihr im Fall Horn (ballz.de) vs Sony nachlesen, nehmt euch bitte die Zeit.”

www.ballz.de/sonyvsballz.html



Das AUS für kleine Webradios?

1. März 2005 @ 17:20 Uhr - Comments (1)
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GVLPROTEST
Im Internet hat sich vieles verändert. Radiomachen ist einfach geworden. Winamp und andere Internetradio Techniken erlauben es, ohne großen finanziellen Aufwand ein bürgernahes, interessantes Angebot zu senden. So kann man recht einfach von zuhause aus Internetradio machen. Dies führte in kurzer Zeit zur Gründung vieler kleiner, unabhängiger Webradios.

Viele der kleinen Sender leisten wirklich gute Arbeit: Programme für Senioren, Behinderte und Schüler gibt es. Spartenprogramme mit Jazz oder Weltmusik begeistern eine noch kleine Anzahl von Hörern mit Programmen, die das Dudelfunk-Mainstream-Radio nicht mehr sendet, weil tagtäglich die gleichen Hits rotieren.

Soweit die Theorie – jetzt kommen die Behörden

Nichtkommerzielle, unabhängige Hobbyradios – das kann doch wohl nicht so einfach sein, dachten sich GEMA und GVL (Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten) und schlugen zu. Die meisten der privaten Webradios möchten gerne freiwillig für ihr Hobby eine faire Abgabe an GEMA und GVL zahlen. Nach langen und zähen Verhandlungen wurde zwischen diesen beiden Institutionen und dem Radioring (ein Verbund von Internetradios) vor etwa zwei Jahren ein bezahlbarer Pauschalbetrag vereinbart.


Die Welt schien in Ordnung.

Jetzt plant die GVL ab April 2005 neue Tarife und Nutzungsbedingungen für Webradios einzuführen und nach ersten Ankündigungen wird auch die GEMA noch im selben Jahr nachziehen.

Diese neuen Tarife und Nutzungsbedingungen führen zu einer massiven Erhöhung der Kosten für die Webradios. Zahlte ein Sender bislang im Monat 26,75 EUR Vergütung an die GVL, so werden es ab April 2005 über 350 EUR pro Monat sein.
Für 90% der vorhandenen (schätzungsweise über 15.000) Webradios würde dies das Ende bedeuten. Da diese Projekte werbefrei und ohne finanzielle Unterstützung arbeiten, werden sie diese Kosten nicht tragen können.
Die hohen Kosten sind aber nicht das einzige Problem, hinzu kommen deutlich verschärfte Nutzungsbedingungen.

mac Alles klar !

Webradios müssen der GVL nach jedem Quartal folgendes mitteilen:

  • Die Gesamtdauer ihrer Programme
  • Die verwendeten Tonträger nach Label-Code und Marke
  • Titel, Interpret, Übertragungsdauer
  • Anzahl der gleichzeitigen Hörer und Datum
  • Bei Erwerb einer muss außerdem gemeldet werden in welchen Ländern das Programm gehört wurde !

Webradios dürfen in Sendungen oder auf ihrer Webseite keine Programmvorschau veröffentlichen in der Musiktitel bekannt gegeben werden.
Künstler, die im Programm gespielt werden, dürfen nicht im Voraus genannt werden. Es darf nur angekündigt werden, dass ein bestimmter Künstler innerhalb eines nicht näher bestimmten Zeitrahmens im Programm enthalten sein wird.

Internetradios dürfen innerhalb von drei Stunden nicht:

  • mehr als drei verschiedene Titel von einem bestimmten Album spielen
  • mehr als zwei verschiedene Titel von einem bestimmten Album hintereinander spielen
  • mehr als vier verschiedene Titel eines bestimmten Künstlers oder einer Compilation spielen, davon nicht mehr als drei aufeinander folgend

So macht zum Beispiel, der chillige Streamsender radio42 in Deutschland zu und wandert in die Schweitz. radio42 war seit Juni 2002 “on Air” und spielten aus Hamburg Tag und Nacht schöne chillige Lounge Music. Mehr zu diesem Thema findet Ihr bei gvl-protest.de und beim RadioRing.de

mac Wie weit geht das ganze noch ? Armes Deutschland!